Was sind STEP und REK?

 
Stadtentwicklungsplan und Räumliches Entwicklungskonzept

Am 24. Mai 2016 hat die Stadtvertretung Feldkirch die Erarbeitung eines Stadtentwicklungsplans (STEP) und eines Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) beschlossen.
Bereits seit 1990 beschäftigt sich Feldkirch mit Fragen der Stadtentwicklung. Daraus wurden Leitprojekte erarbeitet, wie beispielsweise der Bau des neuen Montforthauses, das Gesamtverkehrskonzept, der Energiemasterplan, die regionalen Altstoffsammelzentren, die Erlebnisareale Reichenfeld und Altstadt, das Ehrenamtsbüro, das Pflege- und Betreuungskonzept und andere mehr. Nun soll erneut eine breite und gründliche Auseinandersetzung stattfinden, um die Leitprojekte der nächsten Jahre zu definieren.


Breites Themenfeld
Dabei geht es um unterschiedliche Bereiche: um Wohnen, um Arbeit und Wirtschaft, um Soziales, Mobilität und Energie.
Wie bewältigen wir zum Beispiel den Zuzug von immer mehr Menschen und deren Suche nach leistbaren Wohnungen? Wie bleiben wir mobil und halten gleichzeitig das Verkehrsaufkommen in einem erträglichen Ausmaß? Wie reagieren wir auf gesellschaftliche und demografische Veränderungen, die den Bedarf an Betreuung für ältere Menschen oder Kinder beeinflussen? Wie schaffen wir es, trotz der zunehmenden Anonymität ein Miteinander der Feldkircher zu ermöglichen? Und bei welchen Themen ist es sinnvoll, mit anderen Gemeinden zu kooperieren? Der Stadtentwicklungsplan wird Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben.


Räumliches Entwicklungskonzept (REK)
Eng verknüpft mit der Stadtentwicklung sind folgende Fragen: Wie gehen wir mit Boden und Flächen um? Welche Freiräume wollen wir sichern? Wo sollen Siedlungsränder gehalten werden? Welche Flächen sind der Wirtschaft und welche der Allgemeinheit vorbehalten? Und welche dienen der Erholung? Antworten darauf gibt das Räumliche Entwicklungskonzept aus dem Jahre 1999. Auch dieses muss überarbeitet werden. Erstmals in Vorarlberg wird Feldkirch dabei eine Energieraumplanung umsetzen.